Eintauchen

Waterproject News

Boot 2010: Videos | Interviews | Stories

Die Messe "Boot 2010" in Düsseldorf war recht anstregend, hat uns aber auch sehr viel Spass gemacht. Es waren wie immer interessante Gespräche mit Kunden, unseren Partnern und Organisationen rund um die Welt des Wassers. Wir haben wieder eine Menge gelernt, über Technik, die faszinierende Welt über und unter Wasser, aber auch über die Menschen die sich für den Erhalt und Schutz unserer Natur einsetzen.

Und hier finden Sie Messe Videos Boot 2010 mit interessanten Interviews...mehr

Anna Boetticher - Apnoe-Taucherin

26.01.2010 Die Frau aus der Tiefe!

Anna von Boetticher ist eine Frau der Extreme: Bei ihrem letzten Tauchgang am Seil hat sie mehr als sechs Minuten die Luft angehalten. Und das, obwohl das so genannte Seiltauchen ihre „absolute Hass-Disziplin“ ist. Die junge Frau ist Apnoe-Taucherin. Auf der boot möchte sie den Zuschauern Lust auf diese noch immer ungewöhnliche Sportart machen. „In uns allen schlummert ein gewisser Tauchreflex aus Urzeiten“, erklärt sie. „Sobald man unten ist, fährt der Körper in den Sparmodus.“ Mit Risikolust und Abenteuer hat Apnoe-Tauchen ihrer Meinung nach nichts zu tun. „Ich tauche seit mehr als 20 Jahren und habe mich irgendwann für Apnoe interessiert, um mich selbst besser kennen zu lernen.“ Ihre Erfahrung: „Man wird als Taucher unter Wasser viel ruhiger und gelassener, wenn man weiß, wozu der eigene Körper in der Lage ist.“ Anna von Boetticher, die „nebenbei“ einen Buchladen betreibt, beherrscht verschiedenste Apnoe-Disziplinen: sowohl das Weit- als auch das Tieftauchen, mit und ohne Flossen. „Dabei bin ich körperlich gar nicht für diesen Sport prädestiniert: Meine Lunge ist mit 3,5 Liter Volumen etwa ein Viertel kleiner als es bei meiner Größe üblich wäre.“ Aber Apnoe-Tauchen sei zu 75 Prozent Kopfsache. „Bei einem 90-Meter-Tauchgang etwa“, erklärt die Sportlerin, „habe ich beim Hochkommen nur 30 Herzschläge pro Minute – der Körper passt sich der Unterwasserwelt an!“ Fit hält sie sich mit Yoga, Radsprints und natürlich Schwimmen. Anna von Boettichers Ziel: „Ich möchte in diesem Jahr gerne die 100-Meter-Marke schaffen. Das wäre toll!“

(Quelle: Boot 2010 - boot.de)

Hände weg von Haien! Das neue Haiproblem.

Düsseldorf, 23.1.2010 Der Hai-Tourismus boomt.
Es gibt fast keine Haiart mehr, die nicht von adrenalinsüchtigen Tauchern, hautnah beobachtet werden kann. Immer mehr Tauchguides bieten Haifütterungen an – auch mit den als potenziell gefährlich geltenden Arten, wie zum Beispiel Tigerhaie.
Und mit der Anzahl der Begegnungen steigt auch das Risiko eines Haiunfalls. Die Gründe dafür liegen in der Konditionierung der Tiere...ganzer Artikel

Warum ist Wasser blau?

Durch Lichtbrechung auf der Wasseroberfläche ist unser Meer so schön blau. Manchmal ist es auch grün, türkis oder auch azurblau. Doch wie entstehen die verschiedensten Farbnuancen des Meeres eigentlich? Alles Wissen berichtet über ein ganz alltägliches Phänomen.

Durch Lichtbrechung auf der Wasseroberfläche bekommt das Meer seine blaue oder grüne Farbgebung. Langwelliges Licht wird sozusagen vom Wasser verschluckt, das kurzwellige Licht wird reflektiert und gibt dem Meer seine Blau- bzw. Grünfärbung.
Das Licht der Sonne ist die Summe aller Farben. Aus diesem Grund ist es in seiner Gesamtheit die Farbe weiß. Trifft das Licht der Sonne auf ein Wassermolekül, verschluckt das Molekül die langwelligen Farben rot und gelb. Das kurzwellige Blau und Grün wird von dem Wassermolekül reflektiert und macht unser Meer blau. Etwa 90 % des Sonnenlichts trifft im Wasser auf Wassermoleküle, verschiedenste Mikroorganismen und gelöste Stoffe.

Blau gelingt stärker an die Wasseroberfläche als Grün und wird am meisten im Wasser verteilt. Je tiefer unter Wasser, desto mehr Anteile der Farbe rot werden absorbiert und Blauanteile verstärkt gestreut.
Aus diesem Grund ist das Meer auf hoher See in einem satten blau gefärbt. Nähert man sich der Küste und somit niedrigerem Gewässer, erscheint uns das Meer grün oder auch türkis. Mikroskopisch kleine Organismen und gelöste Stoffe sind im Küstengewässer stärker vertreten als auf hoher See.

Hinzu kommt, dass das in Küstennähe vorkommende chlorophyllhaltige Plankton dem Meerwasser die grüne Farbe verleiht. Die Meere der Südsee sind für ihre traumhaften Strände bekannt. Das Meer erscheint hier in einem helleren Blau bis hin zu einem türkisen Farbton. Der weiße Sand der Südseestrände hellt das meerblau auf und verleiht ihnen so ihre unvergleichliche Schönheit.

Die Weltmeere bedecken fast dreiviertel der Erdoberfläche, das sind 1,6 Milliarden Kubikkilometer Wasser. Das blau der Meere verleiht der Erde auch den Namen „blauer Planet“.

(Quelle: hr-online.de)